Oasen, Anektoten in St. Helier

Möchte man der Hektik von St. Helier entkommen, um etwa einen kleinen Lunch einzunehmen, so empfiehlt es sich die Town Church von St. Helier aufzusuchen. Sie liegt direkt gegenüber dem Regierungsgebäude von Jersey und man fährt mit den Bussen stets an dieser Kirche vorbei.

Einen Hauch von der Battle of Jersey erfährt man bei einen Rundgang um die Kirche.

Auf dem Vorplatz der Kirche befindet sich das Grab des französichen Offiziers Rullecour, der damals den Angriff auf Jersey durchführte. An den Kirchmauern angelehnt, findet man die Grabsteine von französischen Edelleuten, die Geld und französische Lebensart nach Jersey brachten.

Major Peirson

In der Kirche findet man die Fahnen von der Battle of Jersey und das Grab von Major Peirson.

Green Street Cemetry

Am Ende der Regent Road gelegen, findet man den Green Street Cemetry, eine Oase obwohl er Friedhof ist. So kann man auf den Bänken sein Lunch verspeisen und danach die Grabsteine betrachten, die viel über die Geschichte Jerseys erzählen.

Horsesharing

Möchte man sich in das letzte Jahrhundert zurückversetzen so geht man in das Havre de pas Viertel. Einfach durch den Howard Davis Park durch, die Strasse überqueren und die viktoranischen Häuser bewundert. Die Häuser der damals reichen Leute erkennt man daran, daß sie Treppen haben, damit waren sie vor dem Schmutz der Strasse geschützt. Die Mittelklasse wohnte in typischen Häusern.

Man fragt sich nun wo waren die Ställe für die Kutschen, die Antwort ist einfach. Pro Viertel gab es eine Art Kutschenverleih, man schickte also einen seiner Dienstboten hin und bestellte eine Kutsche, sozusagen Horsesharing statt Carsharing.

Wußten sie

  • das die Jerseyaner die einzigen Leute waren, die freiwillig auf die See fuhren, keiner wurde in einer dunklen Kneipe gehijackt. Dieses Privileg verdanken die Jerseyaner ihrer Köngigstreue, die besten Segler kamen stets aus Jersey.
  • Das Lawrence von Arabien auf Jesery seinen Militärdienst absolvierte, er wohnte direkt am Havre de pas.
  • Viktor plus Familie und Geliebte lebten einige Zeit auf Jersey.
  • das die Feuersteine die sie am Strand finden, geologisch gar nicht nach Jersey gehören, sondern einfach Ballast sind. Die Schiffe mit den Jerseykartoffel fuhren nach England. Dort angekommen brauchte man Ballast, also lud man Feuersteine. In Jersey angekommen wurde diese entleert.

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